Montag, 29. Februar 2016

EINE KLEINE WANDA


Seit einigen Wochen näht die Welt "Wandas". Wanda, so heisst ein im vergangenen Herbst veröffentlichtes Schnittmuster von Schnittgeflüster. Ich muss gestehen: Anfangs war mir nicht klar, warum diese eher simple Vorlage auf so viel Anklang stiess und immer noch stösst. Das Konstruktionsprinzip von Wanda ist weder innovativ noch revolutionär: Man nehme ein simples Oberteil uns setze einen gerafften Rockteil an. Fertig. Variationsmöglichkeiten gibt es nur im Rahmen der üblichen Anpassungsmöglichkeiten, also länger = Kleidchen, kürzer = Tunika.

Mittwoch, 24. Februar 2016

JERSEYKLEID "LISA"



Das Jerseykleid "Lisa" von Fabelwald ist meine Entdeckung des Monats Februar. Das Schnittmuster vereinbart all die guten Dinge, die ich beim Nähen schätze:

1. einfache Schnittführung, gute Passform
2. verschiedene, bereits im Paket enthaltene Variationsmöglichkeiten
3. viele Ansatzpunkte für Schnittmuster-Hacking

Montag, 8. Februar 2016

DAS WUNDERBARE LIEBLINGSKLEIDCHEN






Vor einigen Jahren, am Anfang meiner Nähkarriere, war ich auf der Suche nach einem unkomplizierten und dennoch spannenden Schnittmuster. Damals stiess ich beim Googeln auf das "Lieblingskleidchen" von ErbsenprinzessinDas war der Anfang einer grossen, immer noch anhaltenden Liebe...

Freitag, 5. Februar 2016

"KINDERLEICHT" - NÄHEN MIT JERSEY




Als Journalistin bekomme ich immer mal wieder so genannte Rezensionsexemplare  von Verlagen zugeschickt. Im Idealfall gucke ich mir diese Bücher in Ruhe an, bilde mir eine Meinung und veröffentliche diese. 

Doch manchmal fällt es mir schwer, den Ablauf einzuhalten. Warum? Weil es verhältnissmässig viele Titel gibt, die zwar nett aussehen, inhaltlich aber wenig Neues zu bieten haben. Will man den Lesern etwas ans Herz legen, was einen selbst nicht überzeugt? Eben. Umso froher bin ich, dass ich euch dieses Mal ein wirklich gelungenes Buch vorstellen darf:

Dienstag, 2. Februar 2016

HAARSPÄNGELI AUS STOFFRESTEN




Meine Töchter lieben ihre Haare lang und wild. Stramm sitzende Pferdeschwanz? Komplizierte Flechtereien? Wääh! Glücklicherweise sind wir uns dennoch einig, dass die Mähnen etwas gebändigt werden müssen. Die Minimallösung sind Spängeli, die die Fransen aus den Augen (und wahlweise auch aus dem Mund) halten.

Als ich vor einiger Zeit meinen Stoffresteberg durchschaute, kam mir eine simple Idee: Beim Patchworken gibt es eine einfache Technik, mit der man aus kleinen Resten so genannte Yoyos herstellen kann. Das sind rosettenförmige Gebilde, die mit Hilfe einer Schablone angefertigt werden. Die Idee stammt ursprünglich aus Japan. Am bekanntesten sind die "Kanzashi"-Blüten, die noch heute traditionelle Kopfbedeckungen schmücken.